Kapitel achtzehn
Sie lag zwischen mir und Marcus und schlief tief und fest. Ihre schwarzen Haare umrandeten wild ihr Gesicht und ich sah erst jetzt, dass auf ihrer Nase kleine Sommersprossen waren. Sie war wirklich unglaublich schön. Eine mir unbekannte Wärme breitete sich in mir aus und ich verspürte den unheimlichen Drang sie zu küssen.
Ich zwang mich weg zu sehen und vergrub mich tiefer in der Decke, doch da stoß ich mit meinem Fuß gegen ihren warmen Unterschenkel und ein Kribbeln durchfuhr meinen Körper.
Panisch versuchte ich so viel Abstand wie möglich zwischen uns zu bringen, schob sogar mein Kissen zwischen uns und wickelte mich in eine Wolldecke. Ich wollte jetzt auf keinen Fall die Freundschaft zu meinen besten Freunden gefährden und noch schlimmer eine Verbindung eingehen!
Um das komische Verlangen zu unterdrücken biss ich mir feste in die Faust und kniff meine Augen zusammen.
Ich verharrte in einer Embryostellung un...
Kommentare
Kommentar veröffentlichen