Kapitel zwölf
Als ich nach dem Abendessen zu Lucas kam lag er, einen zerknüllten Zettel lesend auf seinem Bett und machte einen todmüden Eindruck. „Von wem ist der?“ Ich deutete auf das Blatt Papier und lächelte. -„Von Antonella sie will mir beweisen, dass sie in echt anders ist. Ich glaub ihr das nicht. Hab heute mit ihr Schluss gemacht, als sie zu Besuch war. Medina, was sagst du dazu? Hab ich richtig gehandelt?“ Er sah mich mit müden Augen an. „Naja ist deine Entscheidung. Die Beziehung bestand ja eigentlich nur aus Knutschen“, bekräftigte ich ihn und holte dann die Tüte mit den Hausaufgaben hervor, in die Marcus und meine besten Freunde noch Süßigkeiten und ähnliches gepackt hatten. „Das ist lieb von euch“, sagte er matt und machte mit seinen Fingern zu verstehen, dass ich die Sachen neben das Bett stellen sollte, dann wandte er sich wichtigeren Dingen zu: „Und was machst du heute noch so?“ „Heute Abend ist der klassische „Freitag DVD-Abend“ bei mir und Eva. Schade, dass du fehlst. Marcu...