Kapitel drei
Wir waren jetzt schon 4 Stunden unterwegs und würden erst in drei ankommen. Dann würde es schon 23 Uhr sein.
Ein Gähnen entfuhr mir. „Willst du ein Kissen?“, bot Lucas an und reichte mir eines aus seiner Tasche.
„Danke. Bist du eigentlich noch sauer weil ich mich nicht gemeldet hab?“, fragte ich mit schlechtem Gewissen und legte mich in seinem Schoß zurück, das Kissen unter meinem Kopf.
„Nein, du hast mir ja erklärt warum und ich verstehe das“, wischte er meine Sorgen weg, „Du kannst jetzt ruhig schlafen, ich habe nichts dagegen. Muss heute echt stressig für dich gewesen sein“.
„Ja das war es wirklich“, murmelte ich todmüde. Jet-lag, ein Streit, die Freude alle wiederzusehen und zu merken, dass sie mich alle noch genauso mochten wie vor zwei Jahren, außer Marcus natürlich, das war echt viel auf einmal.
Ich schloss die Augen und schon war ich eingeschlafen.
Das Geräusch von ungeduldig hupenden Autos riss mich aus dem Schlaf und sofort schlug ich die Augen auf und sah mich um. Es waren viel weniger Schüler im Bus und es war stockdunkel, über mir erkannte ich nur Lucas verschlafenes Gesicht umrandet von verstrubbelten Haaren.
„Nacht“, murmelte er und grinste über seinen eigenen Witz, „Siehst echt süß aus wenn du schläfst.“
„Danke, dich habe ich noch nie gesehen, aber du schnarchst bestimmt“, kicherte ich heiser, „Wo sind denn die anderen?“
„Draußen auf der Raststätte, wir wollten dich nicht aufwecken ob du mit rauskommen willst. Stehen seit kurz nachdem du eingeschlafen bist im Stau, kommen also erst ungefähr in 2 Stunden an. Weil nichts weiter geht ist der Busfahrer auf die Raststätte. Das wir Abendessen können und so. Willst du mit rauskommen?“
Ich schaute auf die Armbanduhr: 23:30 Uhr. Super erst um eins konnte ich in meinem warmen Bettchen liegen.
„Ja ein bisschen die Beine vertreten kann mir auch nicht schaden.“
Als ich aus dem Bus trat schlug mir angenehm kühle Nachtluft entgegen und schnell entdeckte ich Eva und Nick vor der Tankstelle mit je zwei Butterbrezen in der Hand.
„Hallo ihr Schlafmützen, wir haben Essen für euch mitgebracht“, neckte Eva und drückte mir die Breze in die Hand. Lucas bekam seine von Nick. Glücklich genoss ich mein Essen. Wie lange hatte ich keine Breze mehr gegessen?
„Und was habt ihr allein im Bus gemacht?“, kicherte Eva und Nick grinste wie ein Frosch.
„Nichts“, gab Lucas ehrlich zu, „Nur geschlafen“.
„Aha. Ihr wart allein im Bus. Hast du mich gar nicht vermisst? “, hörte ich da plötzlich eine Stimme hinter mir und fuhr herum. Es war Marcus der frech grinste.
„Marcus“, kreischte ich überrascht und lief auf ihn zu. Fast wollte ich ihn umarmen, doch ich blieb einen Meter vor ihm stehen, das sah sicher komisch aus.
„Wie wars in Amerika?“, fragte er grinsend und beachtete meine peinliche Aktion keines Blickes.
„Super, aber die Typen da waren total seltsam“, lachte ich mit hochrotem Kopf. Mein Herz schlug bis zum Hals. Er war so süß, mit den blauen großen Augen, seinem durchtrainierten Körper und dem blonden Strubbelkopf.
-„Wieso denn das?“
„Waren irgendwie anders. Kann man nicht erklären“, antwortete ich und streifte mir flirtend die Haare aus dem Gesicht.
„Ok. Hey hast du Maja schon kennengelernt? Meine neue Freundin.“ Er hatte immer noch das gleiche Lächeln wie früher und die Hände wie damals lässig in den Hosentaschen vergraben.
„Ja sie ist wirklich…nett….“ Ich klang wahrscheinlich etwas zögernd, denn er sah etwas ungläubig aus.
„Warum verstellst du dich Medi? Du hasst sie“. Mist. Er sagte das mit einem so trockenen Lachen, dass ich verlegen grinsen musste.
-„Naja, sie ist nicht wirklich mein Geschmack für eine beste Freundin…aber das ist ja deine Entscheidung“.
„Da hast du wohl recht“, murmelte Marcus, dann verabschiedete er sich mit einem Winken und ging zurück zu seiner Maja und ihren Freundinnen. Lucas schaute kurz hinüber zu den Mädchen, dann verabschiedete sich zu meiner Überraschung auch er und folgte seinem besten Kumpel.
„Bis im Bus, muss noch was klären!“, rief er mir noch zu und weg war er.
„Was muss er denn klären?“, fragte ich Eva und Nick und sie deuteten zu Maja und ihren Freundinnen hin. Dort stand Lucas und knutschte wild mit Lulu rum.
„Was ganz wichtiges anscheinend“, kicherte ich und grinste. Typisch Lucas, er konnte es einfach nicht lassen. Es stieg Eifersucht in mir hoch. Ich sollte mich für Lulu freuen sie war die einzige von Majas Freundinnen die noch in Ordnung war, aber ich konnte nicht.
„Magst du ihn noch?“, fragte Eva vorsichtig und ich wandte mich von dem Liebespärchen ab.
„Nein. Er ist nur ein guter Freund“, antwortete ich bestimmt, „Es ist nur…warum eine wie Lulu?“
„Marcus hat sie einander beim Ball vorgestellt. Es ist keine richtige Beziehung nur ab und zu ein Date und Geknutschte, mehr nicht. Ich glaub Lulu weiß nicht mal wie sich Lucas Stimme anhört“. Nick grinste.
Plötzlich tönte die Stimme des Busfahrers aus dem Bus: „Leute, alle wieder einsteigen! Wir fahren weiter!“
Alle Schüler drängten wieder in den Bus und bald saßen wir wieder an unseren alten Plätzen. Eva und Nick hatten sich kurz zu Maja und so gesetzt und ich war mit Lucas allein.
„Sieht ja wie eine heiße Beziehung aus“, neckte ich Lucas und kramte eine Tafel Schokolade aus der Tüte mit Süßigkeiten die ich noch besorgt hatte bevor wir eingestiegen waren.
„Jaja, sie ist schon etwas Besonderes. Besonders doof vor allem!“, lachte er kalt, so als würde er sie gar nicht mögen.
-„Magst du sie nicht?“
„Sie nervt mich halt. Aber Schluss machen kann ich auch nicht. Dann hasst Maja auch Marcus, weil sein bester Freund ihre beste Freundin abserviert hat“, seufzte Lucas und klaute sich ein Bonbon aus der Tüte.
„Du Armer. Ich bin mir sicher, dass sie irgendwann selbst mit dir Schluss machen wird“, lachte ich und gab ihm ein Küsschen auf die Wange. Danach zitterten seine Hände voll, doch er versuchte es zu verbergen indem er noch ein Bonbon nahm.
„Hoffentlich“, stöhnte er und setzte sich bequemer hin.
Eine Weile schaute ich aus dem Fenster und Lucas laß in einem Comicheftchen. Da sagte er plötzlich etwas was ich nie von einem Jungen erwartet hätte: „Ich bin übrigens froh, dass du wieder da bist Prinzessin, hab dich vermisst“.
„Ich dich auch“, flüsterte ich und lehnte mich wieder gegen ihn.
Ein Gähnen entfuhr mir. „Willst du ein Kissen?“, bot Lucas an und reichte mir eines aus seiner Tasche.
„Danke. Bist du eigentlich noch sauer weil ich mich nicht gemeldet hab?“, fragte ich mit schlechtem Gewissen und legte mich in seinem Schoß zurück, das Kissen unter meinem Kopf.
„Nein, du hast mir ja erklärt warum und ich verstehe das“, wischte er meine Sorgen weg, „Du kannst jetzt ruhig schlafen, ich habe nichts dagegen. Muss heute echt stressig für dich gewesen sein“.
„Ja das war es wirklich“, murmelte ich todmüde. Jet-lag, ein Streit, die Freude alle wiederzusehen und zu merken, dass sie mich alle noch genauso mochten wie vor zwei Jahren, außer Marcus natürlich, das war echt viel auf einmal.
Ich schloss die Augen und schon war ich eingeschlafen.
Das Geräusch von ungeduldig hupenden Autos riss mich aus dem Schlaf und sofort schlug ich die Augen auf und sah mich um. Es waren viel weniger Schüler im Bus und es war stockdunkel, über mir erkannte ich nur Lucas verschlafenes Gesicht umrandet von verstrubbelten Haaren.
„Nacht“, murmelte er und grinste über seinen eigenen Witz, „Siehst echt süß aus wenn du schläfst.“
„Danke, dich habe ich noch nie gesehen, aber du schnarchst bestimmt“, kicherte ich heiser, „Wo sind denn die anderen?“
„Draußen auf der Raststätte, wir wollten dich nicht aufwecken ob du mit rauskommen willst. Stehen seit kurz nachdem du eingeschlafen bist im Stau, kommen also erst ungefähr in 2 Stunden an. Weil nichts weiter geht ist der Busfahrer auf die Raststätte. Das wir Abendessen können und so. Willst du mit rauskommen?“
Ich schaute auf die Armbanduhr: 23:30 Uhr. Super erst um eins konnte ich in meinem warmen Bettchen liegen.
„Ja ein bisschen die Beine vertreten kann mir auch nicht schaden.“
Als ich aus dem Bus trat schlug mir angenehm kühle Nachtluft entgegen und schnell entdeckte ich Eva und Nick vor der Tankstelle mit je zwei Butterbrezen in der Hand.
„Hallo ihr Schlafmützen, wir haben Essen für euch mitgebracht“, neckte Eva und drückte mir die Breze in die Hand. Lucas bekam seine von Nick. Glücklich genoss ich mein Essen. Wie lange hatte ich keine Breze mehr gegessen?
„Und was habt ihr allein im Bus gemacht?“, kicherte Eva und Nick grinste wie ein Frosch.
„Nichts“, gab Lucas ehrlich zu, „Nur geschlafen“.
„Aha. Ihr wart allein im Bus. Hast du mich gar nicht vermisst? “, hörte ich da plötzlich eine Stimme hinter mir und fuhr herum. Es war Marcus der frech grinste.
„Marcus“, kreischte ich überrascht und lief auf ihn zu. Fast wollte ich ihn umarmen, doch ich blieb einen Meter vor ihm stehen, das sah sicher komisch aus.
„Wie wars in Amerika?“, fragte er grinsend und beachtete meine peinliche Aktion keines Blickes.
„Super, aber die Typen da waren total seltsam“, lachte ich mit hochrotem Kopf. Mein Herz schlug bis zum Hals. Er war so süß, mit den blauen großen Augen, seinem durchtrainierten Körper und dem blonden Strubbelkopf.
-„Wieso denn das?“
„Waren irgendwie anders. Kann man nicht erklären“, antwortete ich und streifte mir flirtend die Haare aus dem Gesicht.
„Ok. Hey hast du Maja schon kennengelernt? Meine neue Freundin.“ Er hatte immer noch das gleiche Lächeln wie früher und die Hände wie damals lässig in den Hosentaschen vergraben.
„Ja sie ist wirklich…nett….“ Ich klang wahrscheinlich etwas zögernd, denn er sah etwas ungläubig aus.
„Warum verstellst du dich Medi? Du hasst sie“. Mist. Er sagte das mit einem so trockenen Lachen, dass ich verlegen grinsen musste.
-„Naja, sie ist nicht wirklich mein Geschmack für eine beste Freundin…aber das ist ja deine Entscheidung“.
„Da hast du wohl recht“, murmelte Marcus, dann verabschiedete er sich mit einem Winken und ging zurück zu seiner Maja und ihren Freundinnen. Lucas schaute kurz hinüber zu den Mädchen, dann verabschiedete sich zu meiner Überraschung auch er und folgte seinem besten Kumpel.
„Bis im Bus, muss noch was klären!“, rief er mir noch zu und weg war er.
„Was muss er denn klären?“, fragte ich Eva und Nick und sie deuteten zu Maja und ihren Freundinnen hin. Dort stand Lucas und knutschte wild mit Lulu rum.
„Was ganz wichtiges anscheinend“, kicherte ich und grinste. Typisch Lucas, er konnte es einfach nicht lassen. Es stieg Eifersucht in mir hoch. Ich sollte mich für Lulu freuen sie war die einzige von Majas Freundinnen die noch in Ordnung war, aber ich konnte nicht.
„Magst du ihn noch?“, fragte Eva vorsichtig und ich wandte mich von dem Liebespärchen ab.
„Nein. Er ist nur ein guter Freund“, antwortete ich bestimmt, „Es ist nur…warum eine wie Lulu?“
„Marcus hat sie einander beim Ball vorgestellt. Es ist keine richtige Beziehung nur ab und zu ein Date und Geknutschte, mehr nicht. Ich glaub Lulu weiß nicht mal wie sich Lucas Stimme anhört“. Nick grinste.
Plötzlich tönte die Stimme des Busfahrers aus dem Bus: „Leute, alle wieder einsteigen! Wir fahren weiter!“
Alle Schüler drängten wieder in den Bus und bald saßen wir wieder an unseren alten Plätzen. Eva und Nick hatten sich kurz zu Maja und so gesetzt und ich war mit Lucas allein.
„Sieht ja wie eine heiße Beziehung aus“, neckte ich Lucas und kramte eine Tafel Schokolade aus der Tüte mit Süßigkeiten die ich noch besorgt hatte bevor wir eingestiegen waren.
„Jaja, sie ist schon etwas Besonderes. Besonders doof vor allem!“, lachte er kalt, so als würde er sie gar nicht mögen.
-„Magst du sie nicht?“
„Sie nervt mich halt. Aber Schluss machen kann ich auch nicht. Dann hasst Maja auch Marcus, weil sein bester Freund ihre beste Freundin abserviert hat“, seufzte Lucas und klaute sich ein Bonbon aus der Tüte.
„Du Armer. Ich bin mir sicher, dass sie irgendwann selbst mit dir Schluss machen wird“, lachte ich und gab ihm ein Küsschen auf die Wange. Danach zitterten seine Hände voll, doch er versuchte es zu verbergen indem er noch ein Bonbon nahm.
„Hoffentlich“, stöhnte er und setzte sich bequemer hin.
Eine Weile schaute ich aus dem Fenster und Lucas laß in einem Comicheftchen. Da sagte er plötzlich etwas was ich nie von einem Jungen erwartet hätte: „Ich bin übrigens froh, dass du wieder da bist Prinzessin, hab dich vermisst“.
„Ich dich auch“, flüsterte ich und lehnte mich wieder gegen ihn.
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