Kapitel zehn
Ich und Marcus waren seit dem Kino unzertrennlich, als wäre meine Flucht nach Amerika nie gewesen. Er schlief fast nur noch in meiner WG oder ich in seiner und wir hielten jede mögliche Sekunde Händchen. Irgendwie war es fast zu schön um wahr zu sein. Meine besten Freunde kamen auch nie zu kurz, da wir den gleichen Freundeskreis hatten. Eines Tages, es musste Ende November gewesen sein, wir hatten uns als Gruppe in eine Sitzgruppe zurückgezogen, fragte Lucas: „Ist jetzt eigentlich bei euch etwas anders geworden Marcus? Ich meine ihr wart ja vor zwei Jahren schon zusammen und da hattest du ka dazwischen noch andere Mädchen. Fühlt sich jetzt was anders an?“
„Ja das würde mich auch interessieren“, stimmte Eva zu und rieb sich fröstelnd die Hände, sie hatte mal wieder die Handschuhe vergessen.
„Naja Medina hat sich zum positiven verändert und ich habe viel mehr Zeit mit ihr alleine, da sie mit dir nun weniger Zeit verbringt. Darüber haben wir ja im Fußballtraining schon geredet, dass mir das sehr wichtig ist“, gab Marcus zu und strich mir sanft über den Rücken.
„Danke mein Schatz, dass mit unserer Qualitytime ist mir auch wichtig. Lucas und mir reicht schon das reden im Unterricht, oder Lucky?“, fragte ich nach und Lucas nickte bestimmt.
-„Eure Beziehung ist wichtig und ich sehe meine beste Freundin und meinen besten Freund oft genug.“
„Ich mag dich ohne die Drogen übrigens auch lieber Medina. Auch wenn die alten Partys schon irgendwie spannender waren“, kicherte Eva und Nick riss weit die Augen auf.
-„Habt ihr diese Party organisiert, wo Marcus vom Balkon gefallen ist?!“
„Ja stimmt“, stöhnte mein Freund und legte den Arm um mich, „daran kann ich mich noch verschwommen erinnern. Medina wollten wir da nicht in unserer Beziehung am Balkon was Neues probieren?“
„Ich…“, begann ich gerade den Satz, da unterbrach mich Lucas laut: „BITTE keine genauen Details!“ Alle begannen laut zu lachen und Marcus gab mir einen langen innigen Kuss, der mich in Gedanken auf den Balkon zurückkatapultierte.
Es war damals kein Experiment gewesen, es war alleine meine Schuld gewesen, dass er gestürzt war. Allein meine scheiß Schuld. Ich war zu dem Zeitpunkt mal wieder total dicht gewesen und konnte mich kaum auf den Beinen halten. Marcus hatte mich mit seinen Armen gestützt und auf den Balkon der Jungs WG geführt. Ich war natürlich mitgegangen, und bis an den Rand der Brüstung getorkelt. Alles in meinen Erinnerungen war verschwommen, doch wegen irgendetwas hatten wir uns gestritten, wahrscheinlich irgendetwas banales, dass mein zugedröntes Hirn sich ausgedacht hatte. Ich hatte ihn dann näher an die Brüstung gezogen um ihn zu küssen und er stürzte in die Tiefe. Eine Gehirnerschütterung war die Folge und der Arm war gebrochen. Nie konnte ich mir so etwas verzeihen.
In der Sitzgruppe klopfte Marcus auf meine Schulter. „Schon vergessen Medina“, sagte er, als hätte er meine Gedanken gelesen.
Ich gab ihm einen flüchtigen Kuss und flüsterte: „Danke Schatz.“
„ESSEN bei uns!“, rief da Lucas und die Gruppe zuckelte in Richtung Internat.
Während Lucas und Nick kochten lag ich mit Marcus auf der Couch und krallte mich förmlich in seinen kuscheligen Pulli, während mein Kopf auf seiner Brust lag.
„So schön, das wir wieder zusammen sind“, flüsterte er und gab mir einen Kuss auf die Haare.
„Ja mein Schatz, das stimmt. Zum Glück kannst du mir nicht wiederstehen“, säuselte ich und begann ihn eindringlich zu küssen. Wir streichelten uns den Rücken, bis Lucas aus der Küche schrie: „Ach komm schon! Nehmt euch ein Zimmer!“ Mein Freund und ich sahen uns grinsend an, dann zog mich Marcus von der Couch und wir verschwanden in seinem Zimmer. Wir lagen nach meinen empfinden gar nicht so lange im Bett, nachdem wir… naja you know…, doch mein Handy vibrierte und auf dem Bildschirm stand: Nachricht von Eva
Medina ist das dein scheiß Ernst! Das Essen ist fertig und wir warten nur noch auf euch!
Ich zeigte die Nachricht Marcus, der verschlafen neben mir unter der kuscheligen Decke lag und er seufzte nur laut.
„Ich muss den Jungs sicher wieder alles erzählen. Wir haben anscheinend die spannendste Beziehung“, lachte er und gab mir einen langen Kuss.
„Was sagst du denn wenn Lucas frägt wie es war“, säuselte ich und legte mich mit dem Kopf auf seine Brust.
„Hm…na Lucas wie wird es schon gewesen sein? Es ist Medina, sie ist das heißeste Mädchen der Schule und ich bin stolz sie zu haben“, antwortete er mit gespielter Ernsthaftigkeit und wir versanken wieder in den Kissen.
Unsere Freunde warteten an diesen Abend vergeblich auf uns.
„Ja das würde mich auch interessieren“, stimmte Eva zu und rieb sich fröstelnd die Hände, sie hatte mal wieder die Handschuhe vergessen.
„Naja Medina hat sich zum positiven verändert und ich habe viel mehr Zeit mit ihr alleine, da sie mit dir nun weniger Zeit verbringt. Darüber haben wir ja im Fußballtraining schon geredet, dass mir das sehr wichtig ist“, gab Marcus zu und strich mir sanft über den Rücken.
„Danke mein Schatz, dass mit unserer Qualitytime ist mir auch wichtig. Lucas und mir reicht schon das reden im Unterricht, oder Lucky?“, fragte ich nach und Lucas nickte bestimmt.
-„Eure Beziehung ist wichtig und ich sehe meine beste Freundin und meinen besten Freund oft genug.“
„Ich mag dich ohne die Drogen übrigens auch lieber Medina. Auch wenn die alten Partys schon irgendwie spannender waren“, kicherte Eva und Nick riss weit die Augen auf.
-„Habt ihr diese Party organisiert, wo Marcus vom Balkon gefallen ist?!“
„Ja stimmt“, stöhnte mein Freund und legte den Arm um mich, „daran kann ich mich noch verschwommen erinnern. Medina wollten wir da nicht in unserer Beziehung am Balkon was Neues probieren?“
„Ich…“, begann ich gerade den Satz, da unterbrach mich Lucas laut: „BITTE keine genauen Details!“ Alle begannen laut zu lachen und Marcus gab mir einen langen innigen Kuss, der mich in Gedanken auf den Balkon zurückkatapultierte.
Es war damals kein Experiment gewesen, es war alleine meine Schuld gewesen, dass er gestürzt war. Allein meine scheiß Schuld. Ich war zu dem Zeitpunkt mal wieder total dicht gewesen und konnte mich kaum auf den Beinen halten. Marcus hatte mich mit seinen Armen gestützt und auf den Balkon der Jungs WG geführt. Ich war natürlich mitgegangen, und bis an den Rand der Brüstung getorkelt. Alles in meinen Erinnerungen war verschwommen, doch wegen irgendetwas hatten wir uns gestritten, wahrscheinlich irgendetwas banales, dass mein zugedröntes Hirn sich ausgedacht hatte. Ich hatte ihn dann näher an die Brüstung gezogen um ihn zu küssen und er stürzte in die Tiefe. Eine Gehirnerschütterung war die Folge und der Arm war gebrochen. Nie konnte ich mir so etwas verzeihen.
In der Sitzgruppe klopfte Marcus auf meine Schulter. „Schon vergessen Medina“, sagte er, als hätte er meine Gedanken gelesen.
Ich gab ihm einen flüchtigen Kuss und flüsterte: „Danke Schatz.“
„ESSEN bei uns!“, rief da Lucas und die Gruppe zuckelte in Richtung Internat.
Während Lucas und Nick kochten lag ich mit Marcus auf der Couch und krallte mich förmlich in seinen kuscheligen Pulli, während mein Kopf auf seiner Brust lag.
„So schön, das wir wieder zusammen sind“, flüsterte er und gab mir einen Kuss auf die Haare.
„Ja mein Schatz, das stimmt. Zum Glück kannst du mir nicht wiederstehen“, säuselte ich und begann ihn eindringlich zu küssen. Wir streichelten uns den Rücken, bis Lucas aus der Küche schrie: „Ach komm schon! Nehmt euch ein Zimmer!“ Mein Freund und ich sahen uns grinsend an, dann zog mich Marcus von der Couch und wir verschwanden in seinem Zimmer. Wir lagen nach meinen empfinden gar nicht so lange im Bett, nachdem wir… naja you know…, doch mein Handy vibrierte und auf dem Bildschirm stand: Nachricht von Eva
Medina ist das dein scheiß Ernst! Das Essen ist fertig und wir warten nur noch auf euch!
Ich zeigte die Nachricht Marcus, der verschlafen neben mir unter der kuscheligen Decke lag und er seufzte nur laut.
„Ich muss den Jungs sicher wieder alles erzählen. Wir haben anscheinend die spannendste Beziehung“, lachte er und gab mir einen langen Kuss.
„Was sagst du denn wenn Lucas frägt wie es war“, säuselte ich und legte mich mit dem Kopf auf seine Brust.
„Hm…na Lucas wie wird es schon gewesen sein? Es ist Medina, sie ist das heißeste Mädchen der Schule und ich bin stolz sie zu haben“, antwortete er mit gespielter Ernsthaftigkeit und wir versanken wieder in den Kissen.
Unsere Freunde warteten an diesen Abend vergeblich auf uns.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen