Kapitel vierundzwanzig
„Medina wir haben eine Nachricht für dich, die uns selber sehr leid tut. Dein Vater und ich müssen morgen auf eine wichtige Gala, die von sehr großer Bedeutung für die Firma deines Vaters und dessen Zukunft ist.“ Mama sah gar nicht so aus, als würde es ihr leidtun, sondern eher froh, dass sie mich an Weihnachten nicht ertragen musste und stattdessen mit ihrem Mann in den Glamour eintauchen konnte. „Ihr wollt mich nicht wirklich an Weihnachten allein lassen!“, motzte ich und donnerte mein Besteck auf den Tisch. Ich konnte es nicht fassen, das war mal wieder typisch meine Eltern! Geld ging bei ihnen immer vor. „Es tut mir Leid mein Kind. Ich frage drüben bei den Kirschbaums nach, Lucas Mutter freut sich bestimmt dich zu sehen.“ „Ihr seid nicht meine Eltern, das geht doch nicht!“, schrie ich, dann rannte ich nach oben, schnappte mein Handy und tippte unter Tränen eine SMS an Lucas: Meine Eltern gehen Morgen auf eine Gala, kann ich zu dir kommen? Will hier nicht bleiben! BITTE B...