Kapitel sechzehn

Als ich endlich entlassen wurde beschäftigte mich die Unterhaltung mit Kamit immer noch. Was sollte ich tun?
Wenn ich Medina glücklich mit Marcus in der Pause sah, dachte ich ab diesem Treffen immer daran, dass sie eigentlich mir gehören müsste.
Ich wollte aber das Glück meiner besten Freunde nicht gefährden! Sie waren neben meiner Familie die wichtigsten Menschen für mich. Medina war so ein fantastisches Mädchen und ich konnte Marcus 100%ig verstehen wenn er sie liebte. Aber liebten sie sich wirklich? Er hatte mir kurz bevor sie zusammen gekommen waren gesagt, dass er sie unbedingt haben wolle weil sie so hübsch und sexy ist. Hieß das er liebt sie? Oder nicht? Oh man in meinem Kopf war so ein Chaos! Ich wollte doch Medina haben aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht!

Sie war meine beste Freundin aber jetzt schon an sie binden? Für immer… nein das konnte ich mir nicht vorstellen. Wo blieb da das Abenteuer?

Aber vorsichtshalber schickte ich sie zur Blutabnahme bei meiner Tante. Als Begründung nannte ich einfach eine Vorsorgeuntersuchung. Ich wollte es vor dem neuen Jahr klar wissen.
Die Nachricht kam, als ich gerade mit Medina im Tanzstudio trainierte. Sie machte gerade eine elegante Drehung, während ich verwundert die Nachricht meiner Tante laß.

Hallo Lucas,
Mich, Lucy und vorallem Kamit erfreut es dir sagen zu können, dass Medina und du eine 99,9% Übereinstimmung bei den Blutwerten habt.
Dein Gift würde mit ihrem Blut perfekt harmonieren und das Risiko für Komplikationen ist sehr gering. So einen hohen Wert hatte ich schon lange nicht mehr!

Ich kann es gar nicht erwarten deine Verbindung zu begleiten. Wann planst du es jetzt genau?

Viele Grüße,
Mary


So einen guten Wert hatte ich jetzt nicht erwartet. Das war ja fantastisch, dann würde in Zukunft sicher nichts schief gehen. Mit einem breiten Grinsen wandte ich mich wieder meiner Traumfrau zu und wirbelte sie erst mal durch die Luft.

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