Kapitel siebenundreißig

Seufzend stand ich auf, ich musste mal an die Frischluft. Da kam mir ganz Recht, dass wir jetzt eine Rast machten.
Ich brauchte mal Abstand. Als ich aus dem Bus stieg atmete ich erst einmal tief ein. Endlich wieder frische Luft. Ich blieb eine Zeitlang neben dem Bus stehen und beschloss dann einen kleinen Spaziergang um die Raststätte zu machen. Es war angenehm meine Beine zu vertreten und lenkte mich von meiner Angst, dass ich in den Ferien gar nicht gelernt hatte ab. Ich entdeckte sogar Lucas der es sich auf einer Bank gemütlich gemacht hatte und in ein Buch schrieb, dann stand er auf und spazierte ein bisschen in ein kleines Wäldchen. Scheiße ich durfte doch nicht stalken. Schnell zurück in den Bus!

„Wo warst du?“, fragte ich meinen besten Freund und lächelte ihn an.
„An der frischen Luft, dachte deine Idee wäre doch nicht so schlecht.“ Er ließ sich auf einen Stuhl fallen und grinste zurück.
„Komm wieder zu mir rüber“, murmelte ich verschlafen und tippte auf den Platz neben mir.
Er lehnte ab und zog sein Notizbuch und einen Bleistift heraus.
„Was malst du da?“ Neugierig versuchte ich in das Büchlein zu luhren.
„Ähm, dich…“, meinte er zögernd und reichte mir das Büchlein rüber.
Es war nur eine Bleistiftzeichnung, doch sah sie wunderschön aus.  „Wow sieht echt toll aus. Bekomm ich die dann?“.
Er nickte und nahm das Büchlein zurück.
-„Hast du dich mit Marcus in Ruhe ausgesprochen oder war es mit viel Geschrei verbunden?“
„Geht so, wir haben einfach beide gemerkt, dass es nicht mehr so sein kann wie vor meinem Umzug”, antwortete ich traurig und blickte aus dem Busfenster.
-„Ja du hast dich wirklich sehr verändert aber ist trotzdem traurig, dass das deswegen nicht klappen konnte.”
„Ich konnte ihm einfach nicht mehr vertrauen und er wollte es zwar nochmal versuchen aber wir mussten jetzt damit abschließen”, seufzte ich und wischte die letzten Tränen weg.
-„Ja das stimmt wohl.”

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Kapitel achtzehn

Kapitel dreizehn

Willkommen ❤️